Salzburger Kinderkrebshilfe
Oesterreichisches Spendenguetesiegel

Internationaler Kinderkrebstag

Diagnose: Krebs

Die Salzburger Kinderkrebshilfe unterstützt seit 26 Jahren krebskranke Kinder und Familien

Alleine in Österreich erkranken jährlich an die 250 Kinder an Krebs. Im Bundesland Salzburg sind es rund 25. „Die Betroffenen werden von der Diagnose Krebs oft mit voller Wucht getroffen. Das Leben für das Kind und seine Familie verändert sich vom einen auf den anderen Augenblick. Dank des medizinischen Fortschritts liegen die Chancen, den Krebs zu besiegen, aktuell bei rund 80 Prozent. Umfassende, medizinische Therapie und psycho-soziale Nachsorge stehen dabei im Mittelpunkt“, betont Heide Janik, Obfrau der Salzburger Kinderkrebshilfe, anlässlich des morgigen Internationalen Kinderkrebstages.

Die Salzburger Kinderkrebshilfe ist seit 26 Jahren für die krebskranken Kinder und deren Familien im Land Salzburg, dem angrenzenden Oberösterreich und süd-ostbayerischen Raum im Einsatz. „Unsere Arbeit ruht auf drei Säulen – der Sonnenschein-Station im Landeskrankenhaus, dem mobilen Regenbogenteam für die Betreuung zu Hause und, ab heurigen Sommer, das neue psycho-soziale Nachsorgezentrum Sonneninsel in Seekirchen am Wallersee“, erklärt Janik.

Die Station Sonnenschein wurde auf Initiative der Salzburger Kinderkrebshilfe und mit Hilfe vieler, privater Spender 1994 eröffnet. Dort werden die kleinen Patienten neben der medizinischen Versorgung mit Mal-, Kunst- und Kreativtherapien ganzheitlich betreut. Zusätzlich werden verschiedene Forschungsprojekte in Kooperation mit in- und ausländischen kinderonkologischen Zentren durchgeführt und finanziert.

Das mobile Regenbogenteam hilft den betroffenen Familien bei der Betreuung ihrer betroffenen Kinder zu Hause. Das Team besteht aus einer Kinderärztin, zwei Diplomkrankenschwestern und einer Trauma-Spezialistin. Das Regenbogenteam wird zur Gänze von der Salzburger Kinderkrebshilfe finanziert. Allein im Vorjahr war das Regenbogenteam mehr als  3.000 Stunden im Einsatz, legte dabei  47.000 Kilometer zurück und betreute bei knapp 1.000 Einsätzen insgesamt 76 Familien.

Die Sonneninsel in Seekirchen am Wallersee ist das jüngste „Kind“ der Salzburger Kinderkrebshilfe! Sie wird das landesweit erste psycho-soziale Nachsorgezentrum für krebskranke Kinder und Jugendliche.

Heide Janik: „Wir sind vollständig auf Spenden angewiesen. Unsere Mitglieder und Helfer arbeiten für uns ehrenamtlich und sind immer mit vollem Engagement dabei. Ohne diese Hilfe könnten wir unsere zahlreichen Projekte nicht stemmen. Um den Betroffenen bestmöglich helfen zu können, setzen wir bei der Salzburger Kinderkrebshilfe auf eine sparsame Verwaltung. Treue Helfer, ein großes Engagement und Sparsamkeit - das ist unser Erfolgsrezept!“

Hinweis: Der Internationale Kinderkrebstag wurde im Jahr 2002 von der ICCCPO (International Confederation of Childhood Cancer Parent Organisations) ins Leben gerufen. Die ICCPO ist eine internationale Interessensvertretung von nationalen Kinder-Krebs-Organisationen. An jedem 15. Februar im Jahr wird seitdem weltweit an die Krankheit erinnert.

Im Bild: Das Mutperlenprojekt der Salzburger Kinderkrebshilfe schenkt Mut und Hoffnung für die einzelnen Abschnitte der Therapie
Bildnachweis: Salzburger Kinderkrebshilfe

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