Geschichte des Tages
„Ich bin Mia und ich bin vier. Mein Teddy war immer dabei – auch in Salzburg.“
KI-generiertes BildMia, 4
Berchtesgadener Land · Nierentumor
„Ich bin Mia und ich bin vier. Mein Teddy war immer dabei – auch in Salzburg.“
Mia liebt Pfützen, ihren Teddy und ihre große Schwester. Als die Ärzte einen Tumor an ihrer Niere fanden, packte die Familie den Teddy ein und fuhr los – quer über die Grenze.
Mia kommt aus dem Berchtesgadener Land, gleich hinter der Salzburger Grenze. Ein Bauch, der immer ein bisschen zu fest war, ein Zufallsbefund beim Kinderarzt – und plötzlich ein Wort, das die Eltern erst nachschlagen mussten: Wilms-Tumor, ein Nierentumor, der vor allem kleine Kinder trifft.
Behandelt wurde Mia in Salzburg – für die Familie aus dem grenznahen Berchtesgadener Land die nächstgelegene Kinderonkologie, gleich jenseits der Grenze. Und trotzdem bedeutete das viele Fahrten und einen Alltag mit der großen Schwester, der irgendwie weitergehen musste.
Mia machte aus dem Klinikzimmer ihr Reich. Der Teddy bekam ein eigenes Pflaster, die Infusionsstange einen Namen. An guten Tagen durfte sie im Rollstuhl durch den Klinikgarten – und suchte dort, ganz Mia, nach Pfützen. Ihre Eltern lernten, jeden kleinen Fortschritt zu feiern und die Angst leise zu halten, wenn Mia zusah.
Die Salzburger Kinderkrebshilfe – auch für Familien aus dem angrenzenden Bayern da – übernahm die Unterkunftskosten nahe der Klinik und die vielen Fahrten, damit die Familie zusammenbleiben konnte. Nach der Rückkehr war das Regenbogenteam zuhause an Mias Seite und machte die Nachsorge in vertrauter Umgebung möglich.
Heute springt Mia wieder durch Pfützen, als wäre nie etwas gewesen. Der Teddy ist immer noch dabei – mit Pflaster.
Als Verein erzählen wir stellvertretend, was Familien in Salzburg und den Nachbarregionen täglich erleben. Namen und Details sind geändert – die Erfahrungen sind echt.
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